Herr Stadler, wie beurteilen Sie die Ausbreitung des Coronavirus jetzt am Dienstagmorgen?
Erfreulicherweise nehmen in China seit gut einer Woche die Zahlen ab, bei Ansteckungen wie bei Todesfällen. Auch Korea scheint die Lage in den Griff zu bekommen. Sorgen bereiten mir Italien und der Iran, da sind die Dinge aus dem Ruder gelaufen. Ein schlechtes Beispiel stellen die USA dar. Da wurde wegen Bürokratie und mangelhaften Materials das verpasst, was am Anfang am wichtigsten ist: testen, testen, testen. Mit Blick auf die anderen Länder mit den relativ wenigen Todesfällen komme ich zum Schluss, dass man die Corona-Probleme in den Griff bekommen wird.
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