Am 11. März dürfen die Schweizer Stimmbürger darüber abstimmen, ob sie sechs Wochen Ferien wollen. Ein populäres Anliegen, sollte man meinen. Wer mit der Zustimmung zögert, dem hilft der Gewerkschaftsdachverband Travail Suisse mit einer Reihe von Argumenten nach.
Die hohe Arbeitsbelastung im heutigen Berufsleben mache krank und führe zu hohen Kosten, behaupten die Befürworter der Initiative. Wer einen höheren Ferienanspruch geniesst, sei weniger krank, so die Vermutung. Allerdings: Der Vergleich mit dem europäischen Ausland stützt diese Mutmassung nicht. In Finnland beispielsweise – mit 40 bezahlten Ferien- und Feiertagen zusammen mit Frankreich ferientechnisch Europameis ...