Auf dem Höhepunkt der Sars-Epidemie Mitte April dieses Jahres sagte ich in einem Artikel vorsichtig voraus, dass die Krankheit sich nicht zur grossen Killerseuche des Jahres 2003 auswachsen, sondern selbstbegrenzend sein würde und dass das Interessanteste daran die unverhältnismässig grosse Panik sei, die sie ausgelöst habe. Jetzt, genau zwei Monate später, sind weltweit noch keine 9000 Menschen mit Sars infiziert worden und weniger als 800 daran gestorben. So ernst diese Zahlen auch zu nehmen sind, so verschwindend klein werden sie, ge-messen an einer Weltbevölkerung von mehr als 6 Milliarden und vor allem gemessen an jährlich Unmengen von Menschen dahinraffenden Krankheiten wie Tub ...