Ernstfall bei der Alpiq. Das Jahresergebnis, das CEO Jasmin Staiblin am Montag zu präsentieren hatte, war mit einem Verlust von mehr als 800 Millionen Franken schon unerfreulich genug. Zu allem Überfluss enthüllte die Basler Zeitung gleichentags, dass zwischen einer PR-Firma und der Alpiq-Spitze ein brisantes Strategiepapier zirkuliert: Darin ist von einem drohenden Konkurs die Rede, der abgewendet werden soll, indem der Bund die defizitären Kernkraftwerke übernimmt.
Aus Sicht der Alpiq-Führung ist die Strategie verständlich. Der Konzern hat sich in den letzten fünf bis sechs Jahren so hoffnungslos verrannt, dass eine privatwirtschaftliche Gesundung zusehends unwahrscheinlicher wird ...