Taganrog
Grosse, rote Lettern schmücken das Dach: Dworez Sporta, Sportpalast. An der Stirnwand der Arena, auf deren Parkett in normalen Zeiten die Olympiareserve trainiert, hängt eine russische Fahne. Daneben, etwas grösser, ein Werbeplakat der Gazprombank. Wir sind in Taganrog, der letzten grösseren russischen Stadt im Norden des Asowschen Meers, fünfzig Kilometer vor der ukrainischen Grenze.
Um sich durchzuschlagen, braucht es Mut und Kraft, vor allem aber Glück ohne Ende: Mariupol, 3. April.
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