Die Zahlen, die Alard du Bois, Direktor des Bundesamtes für Migration (BFM), Anfang Jahr präsentierte, sollten optimistisch stimmen. Auf den ersten Blick wenigstens. Die neuen Gesuche gingen im Vorjahr leicht (–2,7 %) zurück, die Erledigungen in erster Instanz stiegen um beachtliche 19,4 Prozent, der Pendenzenberg beim BFM ist um satte 27,2 Prozent geschmolzen. So weit, so gut. Schaut man sich allerdings die statistischen Werte an, welche die PR-Profis des Bundes lieber nicht erwähnen, verflüchtigt sich die Zuversicht.
Zum einen wurde der Abbau der hängigen Dossiers hauptsächlich durch eine Erhöhung der Anerkennungsquote um 44,4 Prozent sowie durch einen markanten Anstieg der « ...