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Flüchtlinge und Streubomben
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Flüchtlinge und Streubomben

Die jüngsten Offensiven des syrischen Regimes und die russischen Luftangriffe haben bereits mehr als 120 000 Menschen in die Flucht getrieben. Trotz heftiger Bombardements und Schützenhilfe aus dem Iran kommen die Regierungstruppen nur zögerlich vom Fleck.
Es ist Erntezeit, und die meisten Bäume im Olivenhain sind schon abgeerntet. Sonnenstrahlen fallen schräg durch das Geäst. Wir sitzen im Schatten, der Schmuggler telefoniert. Sein Kollege am Ende der Leitung sitzt in Syrien, nur ein paar hundert Meter entfernt, und beobachtet die türkischen Grenzsoldaten, deren Wachturm zwischen den Olivenbäumen durchschimmert. «Die Soldaten sind soeben vom Turm gestiegen. Die Luft ist rein, los geht’s», sagt der Schmuggler und erhebt sich. Wir ­packen unsere Rucksäcke und nähern uns im Laufschritt der Grenze. Nach den Olivenbäumen kommt ein zerschlissener Zaun und dann eine Schotterpiste, auf der türkische Schützenpanzer gelegentlich Patrouil ...
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