«Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein», sangen Tocotronic 1995. Deutsch und deutlich theoretisierten sie voraus, was seit 2001 Hunderten von englischen, amerikanischen, schwedischen und australischen Musikern am eigenen Leibe geschieht: das bereits hinlänglich bekannte und ausgerühmte Rockrevival – oder wie’s der Londoner NME pausbäckig ausrief: die Rockrevolution.
Nehmen wir die wohl populärste Neorockband, Franz Ferdinand. Dank ihrer Disco-Qualitäten sogar für jene kompatibel, die sonst nur Jay-Z, Beyoncé oder DJ Tatana abkönnen. Bis vor einem Monat hätten wir aber auf den Überraschungsfaktor eines zweiten Albums von Franz Ferdinand keinen alten Subaru verwettet. Was ...