Fotini Markopoulou Kalamara
Als sie 16 war, wollte sie Malerin werden. In einer Vorlesung über Quantengravitation erlebte sie ihr Damaskus («I loved it!»). Heute ist sie 31 und der Popstar unter den Physikern. Markopoulou Kalamara forscht nach den Urgründen von Raum und Zeit. Das sei wie Kunst, sagt die Griechin, «man fügt die Dinge zusammen wie Töne und Farben, damit Neues entsteht». So wie ihre ureigene Erfindung, die so genannten «Zeit-Atome». Zerteilte einst Demokrit die Materie in Atome, macht sie desgleichen mit der Zeit. Denn diese sei «keine kontinuierliche Sache», sondern in winzige, unteilbare Zeit-Atome («Hundertstel-Milliardstel-Milliardstel-Meter») zerstückelt � ...