«Ja, so ist es gewesen», soll er kurz vor seinem Tod im Sommer 2004 gesagt haben, als ihm Regisseur Taylor Hackford den Rohschnitt seiner Lebensgeschichte präsentierte. Schon recht. Was hätte es auch sagen sollen, das blinde Soul-Genie Ray Charles (1930–2004), das «gezwungen war, mit den Ohren zu sehen»? Die allzu glatte Aufarbeitung einer Erfolgsstory, die in den sechziger Jahren abbricht, war es vermutlich weniger, die sein positives Urteil beeinflusste; dafür die Musik, die er über fünf Jahrzehnte innovativ gestaltete.
So dürfte schon alleine der Soundtrack zu «Ray» mit den schönsten und packendsten Hits des phänomenalen Musikers ein «Kinoerlebnis» für sich sein. Wie di ...