Dass eine Organisation, die sich «Pro Familia» nennt, eine Politik forciert, die den Ersatz der Familie durch Staatsbetriebe (Krippen und schulnahe Rundumbetreuung) zum Ziel hat, ist ein erstes Ärgernis, das nur noch eine Minderheit der Neuen Zürcher Zeitung («Familienpolitik auf Abwegen») anzuprangern wagt. Das zweite ist, dass exakt diese Lobby, die im Wesentlichen von Bundessubventionen lebt, Konzepte des Bundes bekämpft respektive diese um Dutzende von Millionen aufstockt.
Das dritte und das grundsätzliche Übel ist, dass die nationalrätlichen Protagonistinnen, die am Montag Verlängerung und Erhöhung des «befristeten» staatlichen Krippenkredits mit ihren Stimmen durchzwän ...