Die Schweiz ist tief im Euro-Schlamassel. Weil die Schweizerische Nationalbank (SNB) in den vergangenen zwei Jahren mit guten Schweizer Franken schlechte Euros gekauft hat, fährt die Notenbank Milliardendefizite ein. Mit jedem Rappen, den der Franken gegenüber dem Euro hinzugewinnt, steigt der Verlust um 1,2 Milliarden Franken.
SNB-Chef Philipp Hildebrand steckt all das mit einer Selbstverständlichkeit weg, als wäre es das Ergebnis eines Naturereignisses. Aber die milliardenschwere Last ist hausgemacht, weil die Nationalbank mit den Euro-Positionen ein Klumpenrisiko aufgebaut hat. Im vergangenen Jahr büsste das Institut durch die Wechselkursentwicklung 33 Milliarden Franken ein, u ...