Es war eine hochkarätige Runde, die sich auf Einladung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl) am 4. Mai 2006 im Sitzungsraum 2-118 des Zürcher Flughafens traf: Von den beiden Flugzeugbauern Airbus und Boeing über die Airline Swiss und den Airport-Betreiber Unique bis zur Luftraumbehörde Skyguide und zur europäischen Dachorganisation Eurocontrol sassen alle am Tisch. Das Thema: neue Anflugverfahren und die Reorganisation des Luftraumes. Das auf den ersten Blick technisch anmutende Dossier ist von höchster politischer Brisanz: Zürich könnte eine Pionierrolle bei der Einführung von «grünen» Anflugverfahren einnehmen, die Bewegung in die verfahrene Lärmdebatte und die deutsche B ...