Herr Krylow, Sie haben Grosses geleistet! Sind Sie erschöpft?Ich bin in erster Linie stolz. Immerhin hat mich die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers 22 Jahre lang in Anspruch genommen. Wir haben ordentlich gefeiert, mit Wodka und allem Drum und Dran. Aber eigentlich waren wir eher traurig. Wir werden kaum so schnell die Gelegenheit bekommen, wieder an einem Weltwunder zu arbeiten.
Sie haben sechs Tonnen Bernstein zurechtgeschnitzt. Alles reine Handarbeit?Über weite Strecken schon. Wir Bernsteinkünstler brauchen fast so geschickte Hände wie Chirurgen. Bei den Rekonstruktionsarbeiten haben wir aber auch Hightech-Geräte eingesetzt.
Stimmt es, dass das Material öfter ausging?Leider ja. Di ...