Am Nationalfeiertag – dem Quatorze Juillet – war François Hollande kaum etwas anzumerken. Frankreichs «normaler» Präsident zelebrierte die Grösse der Nation wie ehedem. Nur Kenner bemerkten die feinen Unterschiede und Hollandes Be- mühungen, sich partout von seinem Vorgänger zu distanzieren: etwas weniger ausländische Gäste, etwas mehr Frankreich.
Auch die Première Dame, Valérie Trierweiler, hielt sich im Hintergrund. Der Familienzwist im Hause Hollande durfte das Fest nicht trüben. Sie hatte nach der Wahl ihres jetzigen Partners zum Präsidenten noch selbstbewusst angekündigt, sie wolle nicht nur Dekoration sein.
Nun ist sie nicht einmal das, sondern eine Belastung. Da war ...