Der amerikanische Maler setzte sein Werk und sich selbst schnell und früh auf die Landkarte der Kunstwelt: Als Mittzwanziger, in den späten 1960er Jahren, bekam er für seine «Black Paintings» bereits höchstes Lob von führenden Kritikern. Der fliegende Wechsel von strengen, dunklen, horizontal und vertikal verlaufenden Streifen zu farbenfrohen, überlappenden grossformatigen Halbkreisen, der «Protractor»-(Winkelmesser)Serie, gelang ihm scheinbar spielerisch. Und machte ihn zu einem «Gott der sechziger Jahre» (New Yorker-Kritiker Peter Schjeldahl), dessen Einfluss auf die abstrakte Malerei nur mit Bob Dylans Wirkung auf die Musik und Andy Warhols Bedeutung für mehr oder wenig ...