Die Nationalbank wollte noch im Frühling dieses Jahres den Euro nicht unter Fr. 1.40 fallen lassen. Und kaufte deshalb wie wild Euros. Weitgehend erfolg- und folgenlos. Denn der Franken ist längst zu einem internationalen Spekulationsobjekt wie Öl, Gold und Getreide geworden. Von diesen Spekulationen profitiert der Finanzplatz Schweiz. Um den Franken noch stärker zu machen, um noch mehr Geld in die Schweiz zu holen, drängen die Banken und ihre Analysten seit Monaten die Nationalbank zu einer Zinserhöhung.
Das Resultat dieser Politik wird langsam in Umrissen klar: Der starke Franken zerstört in der Schweiz absehbar 100 000 Arbeitsplätze. Unternehmer wie Peter Spuhler drohen offen mit ...