«Ich bin für Stoiber, damit es in Deutschland aufwärts geht», verkündete Mario Basler vergangene Woche in einer Prominentenumfrage der Bild-Zeitung. Genau wie Manfred Burgsmüller, Karl-Heinz Rummenigge oder Uli Hoeness. Ihren Kolumnisten Franz Beckenbauer musste die Boulevardzeitung erst gar nicht befragen. Dass der «Kaiser», der Willy Brandt einst als «nationales Unglück» bezeichnete, ein Spezi des CSU/CDU-Kanzlerkandidaten ist, wissen eh schon alle. Fussballer wählen rechts, egal ob als Profi oder Vereinspräsident. Die paar Exoten, die in den letzten drei Jahrzehnten mit links sympathisierten, lassen sich an einer Hand abzählen: Breitner, Lienen, Klinsmann, Finke.
Die politis ...