Wie Papst Franziskus I. auf sie kam, als er seine achtköpfige Finanzkommission zusammenstellte, bleibt für Vatikanologen rätselhaft. Spötter glauben, ihr erster Vorname, Francesca, habe ihn verführt, möglicherweise aber auch der zweite, Immacolata, die Unbefleckte. Tatsache ist, dass Francesca ImmacoÂlata Chaouqui, die dreissigjährige PR-Beraterin, mit ihrem schönen Antlitz und ihrer aufgeknöpften Lederjacke den Altmännerstaat der katholischen Kirche gewaltig verwirrt, seit Franziskus I. sie als einzige Frau in das Gremium berief, das die finsteren Geheimnisse der Vatikanbank IOR durchleuchten soll. Francesca, Kind eines Marokkaners und einer Italienerin und aufgewachsen im tiefst ...