Ist es der riesengrosse Pickel auf ihrer Stirn oder ihr entrücktes Lächeln, das mich an Fatma irritiert? «Du glaubst nicht, wie frei man sich plötzlich fühlt, wenn man sich nicht pausenlos fragt, wie und wo man einen Mann finden könnte», sagt sie und grüsst Herrn Bucher, der mit seiner Gehhilfe herumirrt, zum dritten Mal. Wir sitzen im Café eines Altersheimes.
Von einem Tag auf den anderen hatte Fatma beschlossen, ihre erfolglose Suche nach einem Mann aufzugeben und sich fortan nützlicheren Zielen zu widmen. Sie engagiert sich nun sozial und besucht alte Menschen, kauft für sie ein und liest ihnen die Post vor.
«Die Alten haben unsere Aufmerksamkeit mehr verdient als Fritz, Augu ...