Es ist wieder einmal kein guter Sonntag für die Chefin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek). Wie im Juni 2021 bei der CO2-Revision muss Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) erneut eine Abstimmungsniederlage vor den Medien kommentieren. Das Nein zum Medienförderungsgesetz ist die dritte Schlappe in ihrer zweijährigen Amtszeit an der Spitze des Uvek. «Die Vorlage hat die Bevölkerung nicht überzeugt», erklärte sie – und schob dann dem Parlament die Schuld in die Schuhe. Der Bundesrat habe 73 Millionen Franken dafür ausgeben wollen, das Parlament habe diesen Betrag auf 151 Millionen erhöht. Das gab ihrer Meinung nach den Ausschlag für ein Ne ...