Seit die Italoschweizerin Susanna M. zu Weihnachten den Papst attackierte, erscheinen auffallend viele Attentäterinnen in den Medien. Da ist Maria de Medici, die seit Anfang März in der deutsch-französisch-spanischen Filmgrossproduktion «Henri 4» als Drahtzieherin des Attentats auf den französischen Hugenottenkönig agiert. Im Pariser Théâtre national de la Colline läuft synchron Stanislas Nordeys Inszenierung des Camus-Stücks «Les justes» mit einer umjubelten Emmanuelle Béart als russischer Anarchistin und Bombenlegerin Dora. Ganz zu schweigen von den Selbstmordattentäterinnen. Die jüngste Schreckenstat fand in der Moskauer Metro statt. Was sind das für Frauen? Was treibt si ...