Wir leben in einer Zeit der grossen Feminisierung. An den Unis sind Frauen in der Mehrheit, in den Medien vielerorts auch, in den Firmen sind weibliche Verhaltensmuster zum Massstab geworden, seit die Personalabteilungen fest in Frauenhand sind. «The Great Feminization» nennt das die amerikanische Autorin Helen Andrews in ihrem Essay, der grosse Beachtung fand. Ist das nicht eine gute Sache?, werden viele fragen. Nein, sagt sie. Die Feminisierung gefährdet wichtige Institutionen.
Es bilden sich Parallelwelten.
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