Tanja Pliha, Sie fahren oft auf der berüchtigten Linie 32 durchs Zürcher Drogen- und Prostituiertenmilieu an der Langstrasse – ein harter Job?Ich mag die Langstrasse, da läuft immer etwas, eigentlich der einzige Ort, wo Zürich eine Weltstadt ist – Kneipen, Vergnügungslokale, Sexkinos, Velofahrer, die kreuz und quer herumsausen. Es wird viel gefeiert hier. Sicher, auch die Verwahrlosten gehören dazu. Doch niemand ist in der Schweiz gezwungen, auf der Strasse zu leben. Man lernt die Leute mit der Zeit kennen, nicht beim Namen, aber ihre Gesichter, ihre Macken, man weiss, wer zu wem gehört, und wenn es nur der Hund ist, wer mit Drogen zu tun hat.
Wird auch im Bus gedealt?Mehr, als ma ...