Kinderheiraten sind in ländlichen Gegenden der Türkei, vor allem im Osten, nach wievor nicht ungewöhnlich. Auch die berühmteste kurdische Gefangene in der Türkei, die ehemalige Abgeordnete Leila Zana, wurde bereits mit 14 verheiratet. Die Familien regeln die Heirat häufig unter sich, manchmal wird ein Imam eingeschaltet. In der Regel legalisieren die «Eheleute» ihre Heirat, wenn sie alt genug sind, um nach dem Gesetz heiraten zu können.
Für die Mädchen bedeutet eine Heirat mit 14, dass sie jede Chance auf eine bessere Ausbildung und einen Beruf verlieren. Sie sind dazu verdammt, so wie ihre Mütter und Grossmütter, ein Leben zwischen Herd und Kinderkrippe zu führen.
Nicht zule ...