Die Politdiskussion «Arena» des Schweizer Fernsehens steckt im Allzeitquotentief. Wen wundert’s? Im Gegensatz zu den PrivatÂsendern überlässt man bei SRF den Zwergparteien praktisch gleich viel Raum wie den Bundesratsparteien. Das Studio Leutschenbach fürchtet sich vor einem echten Duell mit Siegern und Besiegten. Da es kaum mehr Politiker gibt, die 75 Minuten lang argumentativ bestehen, setzen die Verantwortlichen auf viele statt auf wenige Köpfe – und auf Experten, ÂPolitologen und Professoren, die der Sendung den Charme eines Bürostuhls verleihen.
Wenn der Krieg hoffnungslos verloren ist, setzt man auf die alten Generäle. Letzten Freitag lud die «Arena» Christoph Blocher z ...