Nationalrätin Barbara Gysi (SP) macht selten von sich reden. Gegenwärtig bringt sich die unauffällige Sozialpädagogin immerhin als Nachfolgerin von Paul Rechsteiner an der Spitze des Gewerkschaftsbundes ins Gespräch. Oder als Präsidentin der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB), die kürzlich einen fetten Forderungskatalog präsentiert hat – und zwar unter Verweis auf den angeblich «glänzenden» Zustand der öffentlichen Finanzen. Als ob diese Eigentum der Beamten wären und sie jederzeit das Recht hätten, über die Bundeskasse herzufallen.
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