Der Mann wusste, wovon er schrieb. Frederick Forsyth machte zwar ein Vermögen mit seinen Spionageromanen. Vor allem aber war er jahrelang für den britischen Auslandgeheimdienst MI6 tätig. Er war auch ein politisch denkender Autor, der stets früh die Zeichen der Zeit erkannte. Forsyth war unbestechlich in seinem Urteil und liess sich niemals vom Zeitgeist beirren. Er profilierte sich auch als EU-Kritiker, als noch kaum jemand den Brexit für möglich hielt. Dabei war er kein Anti-Europäer, sondern sprach Brüssel lediglich die demokratische Legitimation ab.
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