Natürlich haben sie an alles gedacht. Sollte ein Spitzel die Adresse ihres Studios ausfindig machen, stünde innert Minuten ein Rudel Polizisten vor der Tür. Deshalb legen sie jedem Besucher eine schwarze Augenbinde um, bevor sie ihn in ihr Hauptquartier führen.
Die Fahrt führt durch dichten Verkehr, irgendwo am südlichen Rand von London. Als man wieder Licht erblickt, ist es grell und weiss. Im Kegel einer Spotlampe steht ein Plattenteller mit Mischpult, daneben ein Haufen Kabel, Mikrofone, Bildschirme.
Wir befinden uns im Herzen von Flex FM, dem bekanntesten Piratenradio Englands, einer Institution und einer der treibenden Kräfte der Untergrundszene seit Mitte 90er Jahre. Das Stu ...