Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), griff in seiner Enttäuschung über die kürzlich verfügte Einstellung der «Berliner Seiten» seines Blattes zu einer verschärften Form der (Nicht-) Leser-Beschimpfung. Er habe es nicht für möglich gehalten, dass Berlin sich zu einer Stadt entwickle, «in der ein Schweizer Botschafter, ein Friseur und eine Talkshowdame irgendwie die neue Republik repräsentieren», sagte Schirrmacher der Wochenzeitung Die Zeit. Und, mit der Unbeirrbarkeit des wahren Avantgardisten: «Wir werden uns wohl einige Jahre mit der Situation abfinden müssen, so wie sie ist. Vielleicht ist dann Qualität willkommen.»
Bis die Berline ...