Beim Spiegel in Hamburg streiten sie wieder mal. Das ist nichts Neues. Besonders reizvoll ist diesmal nur, dass sich die beiden Chefredaktoren des Blatts bekämpfen.
Grund für den Streit ist die Online-Strategie. Der eine Chef, Georg Mascolo, ist für die Druckausgabe zuständig. Er will, dass künftig auch für Spiegel online bezahlt werden muss. Der andere Chef, Mathias Müller von Blumencron, ist für die digitale Ausgabe zuständig. Er will, dass Spiegel online gratis bleibt.
Der Konflikt ist darum interessant, weil er die Frontlinie der ganzen Medienbranche widerspiegelt. Es gibt die Freibier-Fraktion, die Internetinhalte für Nutzer unentgeltlich anbietet und sich nur über Werbung re ...