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Freispruch für die Schweiz
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Freispruch für die Schweiz

Die brillante Verteidigung gab den Ausschlag. Im Prozess gegen Raoul Weil konnten die USA nicht beweisen, dass der ehemalige Chef der globalen UBS-Vermögensverwaltung am Steuerbetrug von US-Kunden beteiligt gewesen war. Nicht einmal, dass er davon gewusst hatte.
Peinlich, was der amerikanische Staat im Prozess gegen Raoul Weil (54) in den vergangenen Wochen geboten hat. Nach jahrelangen Ermittlungen, Millionen von gesichteten UBS-Dokumenten, Hunderten von Beweismitteln und der Befragung von zwölf Zeugen hinterliess die ­Anklage einen hilflosen Eindruck. Die beiden Staatsanwälte Mark Daly und Jason Poole mussten immer wieder klein beigeben. Selbst das Schlussplädoyer war nicht überzeugend. Die Verteidigung wirkte überlegen. Die beiden Anwälte Aaron Marcu und Matthew Menchel diktierten über weite Strecken Tempo und Struktur des Prozesses und setzten sich durch. Kein Wunder, dass die Geschworenen bereits nach einer Stunde Beratung den Freispruc ...
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