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Die grausame Vergewaltigung einer Studentin wirft ein Schlaglicht auf die Stellung der Frauen in Indien. Als Mütter werden sie geachtet, ansonsten ausgebeutet und verfolgt. Politiker fordern jetzt sogar, dass Inderinnen am Abend nicht mehr aus dem Haus dürfen.
An Demonstrationen ist Delhis Polizei gewöhnt – ob es die Bauern sind, die in die Hauptstadt marschieren, um ihre Rechte einzufordern, oder, wie im vergangenen Jahr, die Anhänger einer rasch wachsenden Bürger­bewegung gegen Korruption. Im Zweifelsfall gehen die Polizeioffiziere dagegen mit dem Bambusknüppel vor. Diesmal aber ist alles anders: Die Frauen, die seit Wochen in Delhi demons­trieren, protestieren, lassen sich nicht einfach von der Strasse prügeln. Denn sie haben ein ­Anliegen, und diesmal wollen sie kämpfen: Die bestialische Gruppenvergewaltigung einer 23-Jährigen in einem fahrenden Bus in der Hauptstadt am dritten Adventssonntag erschüttert das Land. Das Opfer, eine ...
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