Taucht der Mensch nach seinem Tod in eine gottesferne Schattenwelt? Lebt er in seinen Nachkommen weiter? Darf er auf Reinkarnation oder gar auf die Auferstehung hoffen? Oder ist alles nur leerer Wahn? Auch innerhalb der Welt der Juden wechselten und wechseln die Antworten auf diese Fragen mit dem Gang der Zeiten und ihren Strömungen.
Bis sich alles klärt, ruhen viele Juden auf ihren eigenen Friedhöfen. Auf den Grabsteinen stehen die Namen der Toten und jene ihrer Väter. Gräber werden nicht aufgehoben, sondern die Friedhöfe heben die Toten bis zur Klärung der letzten Frage auf. Deshalb zählt allein der Jüdische Friedhof von Berlin 160 000 Gräber.
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