Jacqueline Kennedy, dutzendfach betrogene Ehefrau des Senators und späteren US-Präsidenten, sagte zu ihrer Schwägerin, deren Ehemann Edward Kennedy ebenfalls häufig fremdging: «Denk nicht darüber nach. Es hat keinerlei Bedeutung.» Es war das damals übliche Verhalten der Oberschicht. Wenn Frauen eine exzellente Partie machen wollten, mussten sie gewisse Dinge in Kauf nehmen. Wegsehen, wenn der Ehemann eine Affäre hatte, war einer der Preise, die man zahlte.
Wenige Jahre nach Jacqueline Kennedys Auszug aus dem Weissen Haus gab die Antibabypille den Frauen nie gekannte Freiheiten. Die Pille trennte Sex und Reproduktion. Theoretisch konnten nun auch Frauen fremdgehen, ohne Angst zu h ...