«Frau Huber, Sie sagen hier einfach alles, was Ihnen in den Sinn kommt. Es ist sehr wichtig, dass Sie nichts zensieren.» Bislang war ich es gewohnt gewesen, Fragen beantworten, ÂÄngste malen oder mit Figürchen die Familie aufstellen zu müssen – hier nun, in dieser psychoanalytisch orientierten Therapie, sollte ich drauflosmonologisieren. Für jemanden, dessen Innenleben bereits in der Kindheit im Keim erstickt worden war, keine leichte AufÂgabe. Es sollte mir bis zum Abbruch der ÂTherapie, neun Jahre später, schwerfallen.
Als Jugendliche hatte ich so viele Therapeuten wie Gleichaltrige Liebesbeziehungen. ÂKinesiologen, Logopäden, Maltherapeuten, Handaufleger, Physiotherapeuten, ...