Mit 61 schrieb Friederike Mayröcker in ihrem Gedichtband «Winterglück»: «[. . .]der Gedanke an Erpressung des närrischen Grimassenschneiders Tod, sein unverständliches Kauderwelsch : ist mir zuwider : möchte ich brüllen in seine Fratze [. . .]» Und: «[. . .]nicht viele Tage bleiben mir noch [. . .]» Dass dies eine falsche Prognose war, hat die deutschsprachige Literatur um die späte Ernte eines unverwechselbaren, flammend poetischen Werks bereichert, das sich dem Aufbegehren gegen den ewigen Spielverderber verdankt: «was bleibt mir? mich betören : ich will mich betören lassen von aller Welt : anblaffen, fl ...