Auf Deutsch gibt es keine Bezeichnung dafür, und auf Englisch steht der Ausdruck in diesem Jahr zum ersten Mal im Oxford Dictionary. Das ist ziemlich erstaunlich. Denn wir kennen das Leiden alle, haben es selbst erlebt oder mit angesehen. Ein Mann verliebt sich in eine Frau. Sie mag ihn sehr gern. Mehr nicht, weniger auch nicht. Um die begehrte Frau nicht aus den Augen zu verlieren, dient er sich als Freund an. Er hilft beim Umziehen. Er hört sich ihren Liebeskummer an. Er geht mit ins Kino, wenn keine ihrer Freundinnen Zeit hat.
Und fühlt sich kläglich. Denn keiner seiner Liebesdienste macht ihn in ihren Augen attraktiver. Aber er kann nicht aufhören, weil sie zu schön oder zu verwe ...