Der Literaturwissenschaftler Peter von Matt, emeritierter Professor an der Universität Zürich, beherrscht, was er lehrt. Zu seinen gut besuchten Angeboten gehörten Kurse über die Polemik, den Kampf mit Wörtern und Sätzen. Eine Polemik, lehrte von Matt seine Studenten, wolle immer zweierlei: den Gegner verletzen und provozieren sowie Applaus vom Publikum, das es auf seine Seite zu ziehen gelte. Beides ist von Matt mit einem polemischen Artikel gelungen, der kürzlich im Zürcher Tages-Anzeiger erschien. Der Literaturprofessor ritt eine Attacke gegen ein angebliches Überhandnehmen der schweizerdeutschen Mundart. Mehrere Entgegnungen und eine Flut von Leserbriefen zeugten von der Dringli ...