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«Früher fing Erotik bei der Ferse an»
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«Früher fing Erotik bei der Ferse an»

Der neue Direktor des Ballett Zürich, Christian Spuck, will zeigen, dass Ballett nicht reif ist fürs ­Museum. Vor allem junge Knaben interessierten sich zunehmend für den Tanz. Die Geschichte mit den hungernden Tänzerinnen sei jedoch ein Klischee.
Herr Spuck, Sie sind seit einem halben Jahr in Zürich, wie fällt Ihre Bilanz aus? Ich liebe die Stadt, weil es eine Weltstadt ist, aber eine übersichtliche Weltstadt. Die hohe Lebensqualität äussert sich auch im Umgang der Menschen miteinander, im Ton, in der vornehmen Zurückhaltung, die man pflegt, wobei man trotzdem eine eigene Meinung hat. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass ich Stuttgart vermisse. Soll ich das glauben? Sie waren sechzehn Jahre lang am Stuttgarter Ballett, und man hat Sie dort auf Händen getragen! Das Echo ist auch hier grossartig. Alle Vorstellungen unserer «Romeo und Julia»-Produktion waren nach der Premiere innerhalb von drei Tagen ausverkauft. Da ...
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