Die Musik des Gitarristen Tomas Sauter und des Bassisten Daniel Schläppi ist von einer Art, dass sie leicht übersehen oder überhört wird. Das liegt an ihrer Qualität. Sie drängt sich keinem auf, springt niemandem, wham bang, ins Gesicht. Kein Zufall, dass die beiden gleich bei ihrer ersten Zusammenarbeit, dem Album «Indian Summer» (2006), eine naturbezogen jahreszeitliche Metapher als Titel und einen Blütenzweig als Cover wählten. Sauter/Schläppi geht es ums Organische, um eine Kunst, die eher gewachsen ist als gemacht. Nimmt man sie wahr, scheint es, als wäre sie schon immer da gewesen, wie ein Stück Landschaft, das durch den besonderen Ausschnitt zur Kunst wird. Was, versteh ...