Eine Zigarette und zwei, drei Schlucke Rauchtee, so bedürfnislos, Faye Dunaway? Wo kühlt der Champagner, wo warten die Austern? Mindestens dies hätte die dekorativ Erschöpfte am Morgen danach verdient. Und einen Stehgeiger oder wenigstens einen Chihuahua, der ihr die vollendeten Füsse leckt. Gestern Nacht erhielt die Dunaway den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle in Sidney Lumets Mediensatire «Network». Und heute Morgen? Mit traumumflortem Blick inszeniert sie am Pool des «Beverly Hills»-Hotels für den Fotografen Terry O’Neill ihr privates Solo «nach der Schlacht». Wer ein Lächeln auf ihrem Gesicht entdeckt, hat gewonnen. Faye Dunaways Miene scheint zu sagen: «Täuscht ...