Das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen gerät immer mehr zu einem unkontrollierten Moloch und sollte längst wieder in kleinere Einheiten aufgespalten werden. 467 Personen sind dort mittlerweile beschäftigt, fast 40 Prozent mehr als bei der Gründung 2007. Und zwar trotz Asylbeschwerdestau nicht vor allem bei der Rechtsprechung, sondern im verwaltenden Generalsekretariat. Dort gibt fast jeder zweite Austretende an, unterbeschäftigt gewesen zu sein. Die damalige Gerichtspräsidentin Marianne Ryter (SP) war mitverantwortlich für das Führungschaos im Generalsekretariat. Jetzt setzt sie zum Sprung ins Präsidium des Bundesgerichts in Lausanne an. zur Story
c Emanuel Freudiger/Aargauer Zeitung
Nach dem Ableben von Papst Franziskus steht der Vatikan am Scheideweg. 135 Kardinäle, die meisten davon vom verstorbenen Pontifex ernannt, treten im Mai zum Konklave an. Wer wird sein Nachfolger? Und welche Richtung schlägt die katholische Kirche nun ein – konservativ, liberal, revolutionär? Unsere Autoren Nicholas Farrell und Nico Spuntoni berichten aus dem Innersten der vatikanischen Machtmaschinerie. Ein Blick hinter die Mauern des Petersdoms – wenige Tage bevor der Rauch aufsteigt. zur Story
Der Ausbau der Stromproduktion ist eine langwierige Sache. Auf ein paar grundlegende Eckwerte konnte sich die Schweizer Stimmbevölkerung bis dato einigen: Man möchte, dass erneuerbare Energien dazu gebaut werden. Vor allem breit abgestützt ist die Wasserkraft. Im vergangenen Sommer wurde das Stromgesetz mit fast 70 Prozent angenommen. Sechzehn Wasserkraftprojekten von nationaler Bedeutung wurde damit Vorrang gewährt. Wer nun meint, diese würden bereits gebaut, sieht sich getäuscht. Die Umweltlobby bekämpft sogar diese saubere Energie – und kassiert gleichzeitig Steuergelder ein, wie das Beispiel von Catherine Duttweiler zeigt. zur Story
Wer die Schweizer Wirtschaft verstehen möchte, muss sich mit Firmengeschichten wie jener der Planzer Transport AG auseinandersetzen. Die Historie der Firma verdeutlicht, wie sich die Schweiz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu dem wohlhabenden Land entwickeln konnte,das es bis heute ist. 1936 wurde der Grundstein für ein Unternehmen gelegt, das inzwischen 6800 Mitarbeitende (davon 400 Lehrlinge) aus 98 Nationen beschäftigt und mit einem Umsatz von 1,1 Milliarden Franken der grösste private Logistikdienstleister des Landes ist. Trotz des enormen Wachstums haben die Verantwortlichen ihren Ursprung nicht vergessen. «Jede Generation hat der nächsten vorgelebt, was man mit Fleiss, Respekt und Anstand erreichen kann», sagt Firmenchef Nils Planzer im Gespräch mit der Weltwoche. zur Story
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