Weil Ángel Di María so fadendünn war, nannten sie ihn «El Fideo», wie die Fideli in der Suppe. Lionel Messi war noch winziger. Beide wuchsen in Rosario auf, der drittgrössten Stadt Argentiniens, und sie sind gleich alt, inzwischen 28. Messi wanderte mit vierzehn nach Barcelona aus, weil sie ihm dort eine Wachstumskur bezahlen konnten, während der kleine Di María seinem Vater half, Kohle an die Kunden zu verteilen, Briketts, nicht Pesos, und etwas von der Kohlenschwärze blieb an dieser Pechmarie hängen. Er schoss zwar im Achtelfinal der WM 2014 den Siegtreffer gegen die Schweiz, aber im Endspiel fehlte er verletzt, was vielleicht den Ausschlag gab für die Deutschen. Als kle ...