Dass ich mir den Beginn einer bescheidenen Motorradkarriere für einen eher späteren Lebensabschnitt aufgehoben habe, wird mir immer dann wieder bewusst, wenn die erste Fahrt des Jahres ansteht. Zu allem bin ich auch noch ein Schönwetterfahrer, ich warte also, bis es garantiert frühlingshaft warm ist. Aber jedes Jahr kommt wieder ein wenig Nervosität auf. So selbstverständlich ist das Fahren grosser Zweiradmaschinen nicht geworden, wie es vielleicht wäre, wenn diese Karriere schon mit Mitte zwanzig und nicht erst mit Anfang vierzig begonnen hätte.
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