Der offene internationale Wettbewerb, der als Freihandel oder neuerdings auch als Globalisierung bezeichnet wird, erzeugt als Positiv-Summenspiel viele Gewinner und wenig Verlierer. Trotzdem hat der globale Wettbewerb wenig Freunde, aber viele Feinde.
Ökonomen stehen im Ruf, über alles uneinig zu sein. Wenn das in einem Punkt nicht stimmt, dann sicher in der positiven Beurteilung des freien Handels. Leider widerspricht die theoretische Begründung mit dem sogenannten komparativen Vorteil der Intuition: Billige Importe zerstören doch inländische Arbeitsplätze, während Exporte Arbeitsplätze im Inland schaffen. Also sind Importe schlecht und Exporte gut. So argumentierte der Merkantilism ...