Ich möchte, dass bei meiner Beerdigung alle Trauergäste am Boden zerstört sind», schrieb Nora Ephron kurz vor ihrem Tod Ende Juni. Wer möchte das nicht? Und wer traut sich, das laut zu sagen? Ephrons enger Freund Richard Cohen, Kolumnist der Washington Post, sagt, der Wunsch sei ihr erfüllt worden. Und nicht nur von den anwesenden Trauergästen.
Schon Minuten nach der Todesnachricht wimmelte es im Internet von Tweets, Blogs und Facebook-Postings, in denen vor allem Frauen ihre Trauer kundtaten, dass die Journalistin, Drehbuchautorin und Regisseurin so plötzlich verstorben war. Dass sie bereits seit sechs Jahren an einer seltenen ImmunÂschwäche gelitten hatte, wussten nur ihre näch ...