Der Schweizer Protestantismus feiert in diesen Wochen den Berner Pfarrer, Schriftsteller und helvetischen Sozialisten Kurt Marti, der am 31. Januar 1921 geboren wurde. Marti zählt mit Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch zu den Grossen der Schweizer Literatur des 20. Jahrhunderts. Das bedeutet: Er eckte an, theologisch, politisch und poetisch. Der Deutschlandfunk sprach wenige Monate nach seinem Tod am 11. Februar 2017 von einem «Querdenker, der viele genervt hat». Am bekanntesten sind Kurt Martis Gedichte. Auch seine kurzen Texte verdienen Beachtung. Einer davon stammt aus dem Jahr 1976 und trägt den Titel «Für eine Welt ohne Angst». Er begin ...