Der Taxifahrer glitt in seinem Wagen über eine breite Strasse in Monrovia, der Hauptstadt Liberias, als er plötzlich das Steuer herumriss und mit quietschenden Reifen das Gefährt auf den Gehsteig setzte. Er senkte den Kopf und stierte stumm vor sich hin, wie die anderen einheimischen Fahrgäste, die eben noch fröhlich geplaudert hatten. Ich schaute aus dem Fenster. Hatte er ein Kind überfahren oder gar einen Polizisten? Die Strasse war leer gefegt, alle anderen Autos hatten sich ebenso an die Seiten verdrückt, und das Gewusel der Fussgänger und Marktfrauen entlang der Strasse war zu einem gespenstischen Standbild erstarrt. Keiner bewegte sich mehr. Als wären sie von einem bösen Fluc ...