Sollte man sich lieber von einem Vampir beissen lassen oder von einem Zombie? Das fragte jüngst der Literaturkritiker Sam Leith im britischen Prospect Magazine. Dabei ist das schon lange keine ernsthafte Frage mehr. Erst recht nicht jetzt, da ein neuer «Twilight»-Roman ins Haus steht und auch der dritte Teil der gefeierten Vampir-Saga ins Kino kommt.
Früher mag das anders gewesen sein. Damals, als Bram Stoker seinen blutrünstigen Grafen aus Transsilvanien als nicht sonderlich attraktiven Grandseigneur vorstellte, dessen Augen im raubvogelartigen Gesicht unter zusammengewachsenen Augenbrauen rot hervorleuchteten. Dracula wusste sich zwar zu benehmen, nachts indes verwandelte er sich in ...